Warum das Paar funktioniert
Codex liest AGENTS.md aus dem Verzeichnis, in dem es läuft — das ist seine native Konvention, keine Konfiguration nötig. Ein note.md-Vault veröffentlicht seine Dateiregeln (Sidecar-Pairing, Outline-Format, Datumslinks, Block-Zitate) in genau dieser Datei. Die Integration lautet also: cd vault && codex. Fertig.
Codex ist am stärksten als Arbeits-Agent: Lass es entwerfen, Dokumente refactoren, Notizen batch-verarbeiten oder die kleinen Skripte bauen, die sich in deinem Vault ansammeln (Importer, Link-Checker, Report-Generatoren). Alles, was es schreibt, ist Markdown im Vault — und damit fließt alles, was es schreibt, in deinen Lese-Annotations-Loop.
Setup
- Kopiere die Konventions-Zusammenfassung aus llms-full.txt in eine
AGENTS.mdin deiner Vault-Wurzel. - Ergänze vault-spezifische Regeln — z. B. "niemals
*.note.mdanfassen", "neue Recherchen kommen mit Datums-Präfix unterresearch/". - Starte
codexim Vault-Verzeichnis. Es nimmt die Regeln automatisch auf. - Prüfe seinen Output in note.md; annotiere; sag dem nächsten Lauf, er soll die Sidecar-Dateien lesen.
FAQ
Braucht Codex einen MCP-Server für den Vault?
Nein. Der Vault ist reine Dateien im Arbeitsverzeichnis — Codex' Heimspiel. Ein MCP-Endpunkt existiert für den Share-Worker (Seiten veröffentlichen), nicht für die normale Vault-Arbeit.
Was sollte ich in der AGENTS.md verbieten?
Die eine harte Regel: Agents schreiben nicht in deine .note.md-Sidecar-Dateien — dort liegt menschliches Urteil. Alles andere (Benennung, Ordner, Link-Stil) ist Hauspräferenz.